Steinerberg aus nördlicher Ansicht Steineberg auf dem "steineren Berg"

Von weithin sichtbar erhebt sich der "Ley-Berg" mit 558 m über NN, auf dessen Anhöhe sich das Dorf Steineberg angesiedelt hat.
Dieser heute bewaldete Berg um den sich Sagen und geschichtliche Ereignisse ranken, trägt seinen Namen zu recht. Ein Berg, geformt von vulkanischen Gestein, ein wahrer Steinberg.
Das Wort Ley weist ebenfalls auf seine steinere Beschaffung hin. Es bedeutet Fels, Schiefer. Dieser markante Berg ist wohl Anlass für die Namensgebung des Dorfes gewesen.
Die Eifel wurde zu beginn des Tertiärs, in der auch die Steineberger Ley entstand, Schauplatz eines lebhaften Vulkanismus, der überwiegend basaltisch war. Die Ley entstand durch unvorstellbare Vulkankraft vor ca. 34 bis 35 Millionen Jahren.
Im Vergleich hierzu entstanden die Dauner Maare viel später im Quartaer, vor ca. 20 bis 30 tausend Jahren.

 

Keltischer Steinring Der Ringwall auf der Steineberger Ley, eine keltische Burg

Die Basaltkuppe trägt auf dem Südende eine alte Befestigung. Zerfallene Mauern aus mörtellos aufgesetzten Steinen mit einer Innenfläche von ca. 2,2 ha.
Flächengröße und Mauerbauweise (wahrscheinlich Holzfachwerk) sprechen für eine keltische Burg der Zeit um 500 bis 100 vor Christus.
Zu diesen Zeiten entstanden überall in den Mittelgebirgsräumen ähnliche Burgen als wehrhafte Stützpunkte rivalisierender Herren.